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Schritte für das richtige Einwintern eines Pools
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Wenn die Tage kürzer und dunkler werden, ist es die richtige Zeit, um den Pool einzuwintern – denn vor dem ersten Frost sollte dies bereits geschehen sein, um mögliche Schäden zu vermeiden. Das korrekte Einwintern ist zudem wichtig, um sich böse Überraschungen zu Beginn der nächsten Badesaison zu ersparen.

 

Zunächst sollte der Pool gründlich mit einem starken Pool-Reinigungsgerät gesäubert werden. Gebrauchsspuren sollten dabei ebenso entfernt werden wie Kalkablagerungen. Spezielle Randreiniger helfen, auch hartnäckigen Schmutz zu lösen, gleichzeitig verhindern sie auch dessen Neubildung. Zudem sollten Sie jetzt sichergehen, dass undichte Stellen abgedichtet werden, um den Wasserverlust und Frostschäden zu vermeiden. Auch die Filteranlage sollte gründlich gereinigt und rückgespielt werden.

 

Anschließend geht es an die Vorbereitung des Wassers: es sollte hierzu auf einen pH-Wert von 7.0 bis 7.4 eingestellt werden, zudem sollte der Chlorgehalt noch einmal reguliert werden, um mögliche Algenbildung zu verhindern und die Inbetriebnahme in der kommenden Saison zu erleichtern. Auch das Desinfektionsmittel sollte jetzt noch einmal hinzugegeben werden, ebenso wie ein wirksames, phosphatfreies Wintermittel.

 

Nun muss der Wasserstand gesenkt werden, und zwar bis circa 15 Zentimeter unter die Einströmdüse, Gegenstromanlage oder andere Einbauteile. Befinden sich Düsen tiefer im Pool, gibt es hierfür spezielle Winterstopfen. Besitzt Ihr Pool Scheinwerfer, sollte der Wasserstand ebenfalls auf 15 Zentimeter darunter gesenkt, oder anderenfalls die Birne des Scheinwerfers entfernt werden. Andere, nicht winterfeste Teile des Pools wie Solaranlagen und Wärmepumpen sollten wenn möglich demontiert werden, gleichzeitig sollten Sie unbedingt Wasser aus Rohren und Leitungen komplett entfernen. Diese sollten freigeblasen, getrocknet, und mit Frostschutzmittel versehen werden.

Eine sinnvolle Anschaffung zum Einwintern des Pools ist ein Eisdruckpolster, da Wasser sich in gefrorenem Zustand ausdehnt und Druck auf die Pool-Wände ausübt. Diese Kunststoffbehälter sind teilweise mit Sand gefüllt und schwimmen auf der Wasseroberfläche, wo sie den Druck vermindern, sobald das Wasser gefriert.

 

Abschließend muss der Pool natürlich entsprechend sicher abdeckt werden. Abdeckplanen aus Kunststoff sind hier am besten geeignet. Wichtig ist dabei, dass die Plane unbedingt direkt auf dem Wasser aufliegen und etwa 60 Zentimeter über den Pool-Rand hinausragen sollte, damit sie von außen befestigt werden kann. Wer die Maße der Plane vor dem Kauf berechnet, darf nicht von der Pool-Größe alleine ausgehen, sondern muss die Distanz zwischen Wasserstand und Pool-Rand mit einkalkulieren.

 

Sollte keine fix montierte Poolabdeckung vorhanden sein, ist die Empfehlung von Pool und Garten eine Rollabdeckungen zu verwenden, wobei mittels Spanngurten und Ösen die Abdeckung windsicher befestigt wird. Obwohl die Rollabdeckungen eine höhere Maximallast als Abdeckplanen aufweisen, kann es bei schwerem Schneefall vorkommen, dass die Abdeckung mit einem Besen abgekehrt werden muss, um diese nicht zu überlasten.

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